Bonjour Tristesse? Bonjour Agress!

Der Tag geht weit ereignisreicher zuende als er begann!
Tristesse zu Beginn und nun Agression!
Warum?
Nun, ein weibliches Wesen in meiner näheren Umgebung, dass in letzter Zeit mehr als einen verbalen Amoklauf gegen mich geritten hat, hatte heute Abend den Vogel abgeschossen.
Ich war im Verein, es ging mir gut, ich war entspannt, die ersten Sätze waren auch recht angenehm, aber dann gings los. Wir müssen noch über das Referat reden. Reden? Reden impliziert, dass man bereit ist sich MIT jemanden abzusprechen. Sie hat in dem ihr eigenen Befehlston erklärt, dass sie schon viel gemacht hat und mir jetzt folgende Aufgaben gibt:... Ich weiß nicht was es war, dass mich auf die Palme gebracht hat. Ihr Tonfall, ihre Arroganz, ich weiß es nicht. Es war nur definitiv nicht das was sie Ausgesagt hat, so glaube ich zumindest. Irgendwie ist meine Erinnerung an das Gespräch futsch, nur noch Brocken sind hängen geblieben, Brocken wie "dass sind nur Laufarbeiten, dafür bist du gut genug,..." oder "ich weiß ja dass du Faul bist" Einwände von mir, dass ich das zeitlich kaum schaffen kann, wegen Öffnungszeiten hat sie übergangen, sie sagte nur Sachen wie "wann soll ich das denn machen, ich bin das Wochenende nicht da,...", als ich sie fragte ob sie Glaube dass sie die einzige Person auf der Welt mit Problemen sei antwortete sie etwas wie: Ich hätte ja im Moment nix zu tun,...
Das war der Moment als ich gerade mit meinem Anfall beginnen wollte, als ich anhob sagte sie nur dass es gut sei und ich das Referat allein machen könne. Daraufhin bin ich gegangen.
Wie gesagt, alle Angaben hier ohne Gewähr, ich kann mich nur noch verschwommen erinnern, aber ich bin erstmal bedient gewesen!
Ich bin erstmal unter dem Adrenalinschub meines Lebens nach Hause gefahren, ich hab am ganzen Körper gezittert und hoffe es gab keine Verkehrskontrollen!
Hab mich dann mit der 3. Person in Verbindung gesetzt, die an dem Referat mitarbeitet. Die hat mir angeboten zu vermitteln. Hoffe er kriegt das hin!
In der Zwischenzeit kümmere ich mich um die militärischen Schwächen der USA im Vietnam-Krieg.
Nun zu der kleinen: Ich halte mich für einen vertsändnisvollen Menschen. Ich verstehe, dass sie im Moment ne harte Zeit durchmacht, wahrscheinlich ein Verfahren gegen sie eröffnet wird und sie in letzter Zeit einige schwere Rückschläge wegstecken musste. Ich verstehe auch, dass sie ein Mensch mit geringem Selbstwertgefühl ist und deshalb jede Meinungsverschiedenheit als Angriff gegen ihre Person sieht. Entsprechend unterstelle ich, dass sie es mir übel nimmt, dass ich sie von einer Seite kennen gelernt habe, die sie vehement verneint. Ich verstehe auch, dass sie ihren Frust irgendwo rauslassen muss. Dass ich derjenige bin, an dem sie ihn auslässt ist dann verständlich, wenn man bedenkt, dass ihr bester Freund eine "Künstlerseele" ist (ich halte das für einen anderen Ausdruck für Labil) und ihre beste Freundin sich nen Dreck um sie schert.
Es ist auch nicht so, dass ich irgendwie ewige Dankbarkeit von ihr verlange oder sie mir irgendwas schuldet. Alles was ich erwarte ist, dass sie mich mit einer minimalen Höflichkeit behandelt und mir gelegentlich das Gefühl gibt, dass sie meine Gesellschaft schätzt. Damit hatte sie früher schon Probleme,(ich bin so langweilig, farblos, kindisch, habe kein metaphysisches Weltbilod und habe sowieso weniger Anhnung als sie, das Weichei oder ihre Mitbewohnerin) doch seitdem ich sie morgens um vier als Häufchen Elend aufgefegt habe und versucht habe sie wieder aufzubauen, legt sie eine herrische, omnipotente Metzgermentalität an den Tag, die meinen selten hervorbrechenden Stolz auf den Plan ruft und mich fragen lässt, warum ich das alles mitmache. Nicht falsch verstehen, mein Stolz ist viel zu oft vorhanden nur meistens habe ich ihn unter Kontrolle, so dass er wenigstens nicht in Anfällen zu Tage tritt. Ich fühle mich verprellt, beleidigt, gedehmütigt,... sie ist nicht in der Lage über ihren Schatten zu springen, sie kann nicht in den einfachsten Dingen zugeben, dass sie im Unrecht ist, sie ist solange freundlich wie ich etwas für sie tun soll (kannst du bitte meine Akte abholen, Termine ausmachen, irgendwas abgeben,...) und wenn sie nix will kommen Sachen wie "Tja, du bist halt nicht der Traum der Frauen" (kommt toll wenn man ihr gerade erzählt hat, dass man sich nen Korb abgeholt hat!!!) Sie will dass ich sie durch die Gegend kutschiere, hat aber selbst kein Geld für den Spritt (sniff!) wenn ich sie Frage ob sie mal fahren kann. Sowieso scheint sie besser als ich zu wissen wofür ich Geld habe. ("Kannst du es dir leisten nach Lüneburg zu fahren? Du solltest lieber mehr aufs Geld achten!") Sicher sieht es mit meinen Finanzen etwas suboptimal aus. Doch wofür ich mein Geld ausgebe kann ich wohl noch selbst entscheiden.
Ich bin mittlerweile sehr dünnhäutig was sie angeht, ich werde mal wieder über meinen Schatten springen, um dass Referat über die Bühne zu kriegen, aber ich weiß nicht wie der Kontakt danach aussieht. Den Prellbock für ihre Launen zu sein kann ich nicht mehr lange ertragen, ich glaube ich werde ihr zu verstehen geben müssen, dass ich erwarte, höflich und wie ein Mensch behandelt zu werden, ansonsten geht diese Freundschaft dem Ende entgegen.
Ich erwarte keine übertriebenen Gesten der Zuneigung, keine Lobeshymnen, ich will nur das was jeder will, ein Mindestmaß an Respekt und das Gefühl zu wissen, warum ich ihre Launen ertrage. Denn das bringt sie mir in letzter Zeit nicht entgegen und ich hab zwar ein breites Kreuz, wo viel drauf geht, aber alles ertragen kann ich auch nicht und sie verlangt definitiv zu viel von mir!!!
Gute Nacht!

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