Saturday, November 26, 2005

Schwarz...


Die Pfalz trägt heute Schwarz!

Nur soviel: Ein Tabellenletzter der in einem Spiel nur 1 Gelbe Karte sieht, braucht nicht zu erzählen, dass er kämpft und gewinnen will.

Die Welt zerbricht, eine Liebe liegt im sterben.


All die ganzen Jahre

Versuch dich zu erinnern,
wir ham so viel erlebt
Es ist als wäre das alles nie geschehn.
Nichts ist mehr geblieben,
alles so weit weg
All die ganzen Jahre.

Aus dir wurde was so geht,
dass du mich nicht mehr verstehst,
Es ist als wäre das alles nie geschehn.
Nichts ist mehr geblieben,
alles so weit weg.
All die ganzen Jahre.

Wo ist der Funke, der uns verbunden hat?
Es gibt nichts,
das uns trennt habe ich immer gedacht.
Haben wir uns wirklich jemals die Freundschaft geschworn?
Wenn es einen Grund gab,
WIR HABEN IHN VERLORN!!!

Thursday, November 24, 2005

Vorbereitung aufs Wochenende



Es ist Donnerstag und wie für viele Studenten beginnt heute die Vorbereitung aufs Wochenende.
Heute Abend Rollenspiel in Eidelstedt (siehe auch: www.sdnv.de) und dann mal schaun was das Wochenende bringt.
Samstag steht auf jeden Fall schon Hannover auf dem Plan.
FUSSBALL!!!!!
Wird eins der letzten Spiele die ich in der Hinrunde noch sehen werde. Freu mich drauf, auch wenn ich wenig Hoffnung hab, dass mein geliebter FCK dort gewinnen kann. Aber wenigstens kann ich den neuen Trainer Wolfgang Wolf und seinen Co Wolfgang Funkel mal betrachten. Die beiden machen mir Hoffnung. Beide waren selbst Spieler beim FCK und kennen den Verein. Ich möchte unterstellen, dass die sich den Arsch für den Verein aufreißen. Obs was bringt wird sich zeigen, denn andererseits, hat die Mannschaft bereits 4 Trainer verschlissen in den letzten 2 Jahren und ich bin nicht sicher, ob ein neuer Trainer was reißen kann. Aber man kann halt nicht die halbe Mannschaft rausschmeißen. Da muss mans halt mit dem Trainer versuchen.
Werde von ner lieben Bekannten aus dem Krankenhaus begleitet. Ich glaub die war bisher noch nie auf Fussball, bin mal gespannt wies ihr gefällt!
Die ersten 15 min ist Stimmungsbeukott angekündigt. Deutschlandweit demonstrieren Fans gegen die Kriminalisierung des Fussballs und der Fans, gegen die Datei "Gewalttäter Sport",... ne Aktion die ich gut finde, hoffe es klappt auch in Hannover.
Vielleicht find ich ja noch jemanden den ich mitnehmen kann. Je mehr, desto billiger, Wochenendticket eben.
Ich hoffe, dass es am Ende endlich mal wieder so aussieht!

Tuesday, November 22, 2005

Ein guter Abend


Das wars für heute.
Ich sitze auf meiner Bude, bin müde, geschafft und froh dass ich den Abend rum hab!

Zum Referat: Wie üblich zerfahren, aber der Prof sagte es wäre in Ordnung gewesen. Immerhin, ich habs geschafft ihn 1 Mal auszuargumentieren. Wenigstens dass!
Er: Wissen sie um wieviel höher die Verluste bei den defensiv kämpfenden US-Solden in Vietnam waren? Etwa doppelt so hoch!
Ich: Das könnte auch daran liegen, dass sie 4000 gegen 50000 waren.
Er: So hab ich das noch garnicht gesehen und um meine Ratlosigkeit zu überspielen werde ich nun auf andere Fragen eingehen.
So, oder so ähnlich lief das Gespräch und ich muss sagen, das ist das erste Mal, dass ich den Mann sprachlos erlebe.

Und dann kam die Krönung des Abends!
Ich hab noch nen Anruf gekriegt!
Und es war....tatatata!!! Meine Stationsmami von der Psychiatrie.
Die kleine war wegen Agoraphobie in Behandlung und gerade in HH um ihre Wohnung aufzulösen.
Eigentlich ein richtiger Sonnenschein, wenn sie sich von ihren Problemen ablenken kann. Damals war sie sowas wie die gute Seele der Station.
Meinte nur sie sei in Hamburg und ob ich nicht noch etwas Zeit hätte. Hab mich mit ihr getroffen, es geht ihr, den Umständen entsprechend gut, sie sieht den wichtigen Silberstreif am Horizont und ich hoffe die Therapie und der Tapetenwechsel helfen ihr, die Probleme in den Griff zu kriegen.
Hab mich wirklich gut mit ihr unterhalten, haben noch ne Kleinigkeit gegessen und über Gott und die Welt geredet.
War schön, mal wieder ein anderes Gesicht zu sehen!!!
Samstag gehts wohl nach Hannover, mal schaun ob die Mannschaft besser spielt, mit dem neuen Trainer und dann läuft der Countdown für nächste Woche.
Freu mich tierisch auf den Besuch!!!
Denke das war alles,...,ja, dass dürfte es gewesen sein.
Jetzt wird erstmal geschlafen und dann mal schaun was der neue Tag bringt.

Ja bin ich schon drin???

Endlich, meine neue Wohnung hat Zugang zum weltweiten Datenstrom!
Ich habe endlich Internet und Telefon!
Jetzt brauch ich nur noch ein sinnvolles Thema für meinen nächsten Eintrag.
Aber ich glaub das hab ich heute Abend nach dem Referat.

Friday, November 18, 2005

Und noch ein Eintrag

Dies ist ein Lied, dass mir in letzter Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht. Irgendwie ist es ergreifend und geht mir ans Herz und nicht mehr aus dem Kopf.

Geschrieben wurde es 1933 von Johann Esser und Wolfgang Langhoff, die Musik stammt von Rudi Goguel. Das Lied wurde von ihnen während ihrer Gefangenschaft im KZ Börgermoor geschrieben. Ich habe es in Versionen von "Hein und Oss" und "Hannes Wader", es gibt allerdings zahllose Auflagen unter anderem auch von den Schnittern, Welle:Erdball,...

Die Moorsoldaten

1. Wohin auch das Auge blicket,
Moor und Heide nur ringsum.
Vogelsang uns nicht erquicket,
Eichen stehen kahl und krumm.
Refrain:Wir sind die Moorsoldaten,Und ziehen mit dem Spaten,Ins Moor.
2. Hier in dieser öden Heide
Ist das Lager aufgebaut,
Wo wir fern von jeder Freude
Hinter Stacheldraht verstaut.
Refrain:
3. Morgens ziehen die Kolonnen
In das Moor zur Arbeit hin.
Graben bei dem Brand der Sonne,
Doch zur Heimat steht der Sinn.
Refrain:
4. Heimwärts, heimwärts jeder sehnet,
Zu den Eltern, Weib und Kind.
Manche Brust ein Seufzer dehnet,
Weil wir hier gefangen sind.
Refrain:
5. Auf und nieder gehn die Posten,
Keiner, keiner, kann hindurch.
Flucht wird nur das Leben kosten,
Vierfach ist umzäunt die Burg.
Refrain:
6. Doch für uns gibt es kein Klagen,
Ewig kann's nicht Winter sein.
Einmal werden froh wir sagen:
Heimat, du bist wieder mein
Dann ziehn die Moorsoldaten Nicht mehr mit dem SpatenIns Moor!

Ich hab gehört, dass Lied würde sich auch heute noch einiger Beliebtheit erfreuen. Ein Arbeitskollege sagte mir, es würde heute oft auf Demonstrationen gegen Zapfenstreiche und öffentliche Gelöbnisse gesungen.

Ein neuer Lebensabschnitt


Heute ist es soweit!
Ich werde am Samstag dem 19. November 2005 die erste Nacht in meiner ersten eigenen Wohnung verbringen.
Da es nun allerdings erst 0:16 ist, wird diese Nacht noch in der alten verbracht.
Morgen dann die letzten Sachen zusammenräumen, rüber fahren und aufbauen.
Wird bestimmt komisch.
Ich habs glaub ich in nem älteren Post schonmal beschrieben, das ist das erste Mal, dass ich allein lebe und es wird etwas ungewohnt sein. Niemand der nervt, niemand der stört, niemand der zu unmöglichen Zeiten, äußerst laut aufs Klo geht oder den ich in der Küche antreffe.
Dienstag krieg ich Internet und Telefon, bis dahin muss ich Offline ausharren.
Ich bin nervös und angespannt, aber auch irgendwie voller Vorfreude.
Langsam wird es ernst!!! Auf zu neuen Ufern!!!

Thursday, November 17, 2005

Der letzte Anstand im Profifussball wird zu Grabe getragen.

Gestern war ein schwarzer Tag für jeden Fußballfan, der gewaltlos seine Mannschaft sehen und anfeuern will.
Gestern war ein schwarzer Tag für jeden Fan, der gegen das Klischee des prügelnden Hooligan, der nur zum kloppen ins Stadion geht, ankämpft.
Was ist gestern geschehen?
Gestern spielte die Türkei gegen die Schweiz um einen der letzte Plätze für die WM 2006 in Deutschland. Die Türkei hatte das Hinspiel 0:2 verloren, musste also zu Hause gewinnen um noch nach Deutschland zu kommen. Das Spiel im Hexenkessel von Istambul endete mit 4:2 für die Türkei. Diese war damit ausgeschieden, weil die Schweizer auswärts mehr Tore geschossen hatten. Das Spiel wurde mit harten Bandagen geführt, es gab viele Fouls, der Schiri gab gleich in der 2. Minute Handelfmeter für die Schweizer, brachte damit die Stimmung der Fans und der Mannschaft zum kochen. Die Türkei kämpfte sich auf ein 3:1 heran, wobei von beiden Seiten hart gespielt und vor allem von der türkischen Mannschaft viel Diskutiert wurde. Die Schweizer schafften es noch auf 3:2 zu verkürzen bevor die Türkei, kurz vor Ende noch auf 4:2 erhöhten. Doch selbst 4 min Nachspielzeit reichten nicht um den notwendigen 5. Treffer zu erziehlen.
Nach dem Spiel kam, was kommen musste. Istambul ist für seine heiße Atmosphäre bekannt, das Stadion ist ein Hexenkessel und die Fans sind fanatisch wie nur an wenigen Orten. Die Schweizer hatten bei ihrer Ankunft schon eine Kostprobe erhalten. Von Behörden bei der Einreise schikaniert und während der Busfahrt zur Unterkunft mit Eiern und Milchtüten beworfen, nur unzureichender Polizeischutz,... dies war wirklich nur ein leichter Vorgeschmack!!!
Schon während des Spiels wurde Gegenstände auf den Rasen geworfen, doch nach dem Ausscheiden der Türkei konnten die Schweizer nicht mehr angemessen feiern. Sie flüchteten Augenblicklich in den Kabinengang, doch selbst dort waren sie nicht sicher. Es kam zu Rangeleien, der Schweizer Philip Degen musste ein Interview abbrechen und sich in die Kabine flüchten. Ein Schweizer Spieler wurde, laut der Tagesschau, von Sicherheitkräften in den Unterleib getreten und musste ins Krankenhaus. Sport.ARD.de:Direkt nach dem Schlusspfiff feierten die Schweizer Spieler nicht etwa die erfolgreiche WM-Qualifikation, sondern sprinteten schnurstracks Richtung Kabinengang.Dadurch entgingen sie zwar dem Hagel aus Steinen, Flaschen und Feuerzeugen von den Zuschauerrängen, dafür kam es im Kabinengang zu Auseinandersetzungen mit Ordnern und Spielern der türkischen Gastgeber.
Pressestimmen zum Spiel:
"Es war die schwärzeste Nacht. Unser Traum ist zu Ende. Wir haben mit Herz gespielt und unser Bestes gegeben, aber wir mussten unsere Hoffnungen begraben. Mit ihren Provokationen haben uns die Schweizer in eine Falle gelockt. Über das Ende muss die FIFA entscheiden." (Fanatik - Türkei),
"Es sollte nicht sein. Wir konnten die letzte Hürde auf dem Weg zur WM nicht nehmen. Dafür haben es die hässlichen Schweizer geschafft, nach Deutschland zu fahren. Sie haben wieder provoziert und für Rangeleien gesorgt." (Star - Türkei)
"Ein normales Fußballspiel ist etwas anderes. Es war wie erwartet ein Abend der Emotionen, der Hochspannung, aber auch des Lärms, der Nervosität, der Wurfgeschosse und der Provokationen. Bereits vor dem Spiel war gut ersichtlich, auf welche Art die Türken doch noch zur WM gelangen wollten. Die Fans vor dem Stadion begegneten allen, die aus der Schweiz kamen, mit Verachtung." (Der Bund - Schweiz)
FIFA-Präsident Sepp Blatter:"Es darf nicht sein, dass sich ein Team nicht mehr freuen darf und sich die Spieler wie Diebe vom Feld stehlen müssen. Das Fairplay wurde mit Füßen getreten."

Die FIFA hat angekündigt die Vorfälle zu untersuchen. Sollten sie sich als wahr heraus stellen, sollte die FIFA ernsthaft in erwägung ziehen, die Türkei schon im Vorfeld von der nächsten WM auszuschließen. Es ist nicht das erste mal, dass es zu derartigen Szenen kommt und es muss eingeschritten werden!
Angesichts dieser Szenen bin ich froh, dass die Türkei nicht in Deutschland dabei ist. Derartige Szenen sollten sich bei einer WM nicht ereignen.
Sicher kommt es bei anderen Mannschaften auch zu Gewalt. Es kommt auch bei anderen Mannschaften zu Schlägereien, aber ich habe noch nicht erlebt, dass diejenigen, die die Fußballer schützen sollen sich an den Ausschreitungen beteiligen, dass Fußballer von Behörden schikaniert werden und nur unzureichender Schutz zur Verfügung steht.
Wie ein Land an der Schwelle zum EU-Mitglied hat die Türkei sich definitiv nicht präsentiert. Wo die Ursachen für diese Vorfälle liegen, kann ich nicht sagen, es bleibt jedoch unbestritten, dass selbst bei einer Provokation der Schweizer, ein derartiges Handeln seitens Behörden und Spieler der türkischen Mannschaft niemals gerechtfertigt ist.

Wednesday, November 16, 2005

Pacem in terris!


OK, vielleicht nicht in Terris, aber zumindest in meiner kleinen, heilen Welt herrscht Frieden.
Mit der Bekannten, die gerne cholerische Anfälle bei mir auslöst bin ich im reinen, nicht das wir drüber gesprochen hätten, nein (meiner Meinung nach wäre das mehr als Sinnlos gewesen), wir haben einfach das Geschehene ausgeblendet. Wir machen weiter als wäre nichts gewesen.
Gut, es löst die eigentlichen Probleme nicht, allerdings verschafft es Ruhe und die brauche ich im Moment. Werde heute noch das Handout tippen und verschicken und ein wenig in meiner Wohnung arbeiten. Hoffe ich krieg mal ein wenig ausgeräumt!!!
Morgen muss ich noch die Karten für Saltatio holen und dann ist Verein.
Mal schaun wer ausm Verein noch hin geht. Mal schaun ob der Besuch zu dritt oder doch nur zu zweit kommt. Mal schaun, mal schaun, mal schaun,...
Die Zeit, da ich nun endgültig in meine neue Wohnung ziehen wrde rückt immer näher und die Nervosität wir immer größer.
Bin mal auf diesen einschneidenden Moment in meinem Leben gespannt.

Monday, November 14, 2005

Ein zwiespältiger Tag


Es ist Montag der 14. November.
Ich habe heute lange an dem verdammten Referat gesessen und bin jetzt schon ein gutes Stück weiter. Oder besser gesagt fast fertig.
Heute Abend geht es noch ne Kleinigkeit essen und dann in die heia. Eigentlich ein guter Tag. Ich hab was zu schaffen gekriegt (wie gestern auch schon) und der Abend wird entspannend.
Eine weitere gute Nachricht ist, dass ich bald Besuch kriegen werde. Zwei gute Freundinnen haben sich bei mir angemeldet. Sie wollen sich Saltatio im Knust geben. Jetzt muss ich mir das Konzert doch noch geben!!! Muss nur noch die Karten besorgen und dann gehts auf zu Saltatio Mortis.
Und was die zwei Mädels betrifft, sie werden von Fans zu "Followern" und ich bin mal gespannt, wie lange es dauert bis sie zu Groupies werden!!! (Anbei, also wenn ich schwul wäre, einer von denen wäre der Mann für mich, mjammi!!!, aber lassen wir das.)
Also, meine finanziell angespannte Lage wird sich wenig verbessern, ich werde die beiden nach allen Regeln der kunst bewirten (oder mich zumindest bemühen dies zu tun) und bin mal gespannt wie denen Hamburg gefällt!!!
Leider werde ich einer von den beiden den Gefallen mit Schulz von Thun nicht machen können, seine Vorlesung ist leider Montags. Aber wenigstens habe ich mal jemanden hier dem ich Hamburg zeigen kann.
Nun zum negativen. Ich verstehe die Bekannte aus dem letzten Artikel nicht. Dieses Verhalten, diese Engstirnigkeit,... mal schaun was da draus noch wird.
Wenigstens ein Fünkchen Hoffnung, dass es wieder besser wird!!!

Thursday, November 10, 2005

Bonjour Tristesse? Bonjour Agress!


Der Tag geht weit ereignisreicher zuende als er begann!
Tristesse zu Beginn und nun Agression!
Warum?
Nun, ein weibliches Wesen in meiner näheren Umgebung, dass in letzter Zeit mehr als einen verbalen Amoklauf gegen mich geritten hat, hatte heute Abend den Vogel abgeschossen.
Ich war im Verein, es ging mir gut, ich war entspannt, die ersten Sätze waren auch recht angenehm, aber dann gings los. Wir müssen noch über das Referat reden. Reden? Reden impliziert, dass man bereit ist sich MIT jemanden abzusprechen. Sie hat in dem ihr eigenen Befehlston erklärt, dass sie schon viel gemacht hat und mir jetzt folgende Aufgaben gibt:... Ich weiß nicht was es war, dass mich auf die Palme gebracht hat. Ihr Tonfall, ihre Arroganz, ich weiß es nicht. Es war nur definitiv nicht das was sie Ausgesagt hat, so glaube ich zumindest. Irgendwie ist meine Erinnerung an das Gespräch futsch, nur noch Brocken sind hängen geblieben, Brocken wie "dass sind nur Laufarbeiten, dafür bist du gut genug,..." oder "ich weiß ja dass du Faul bist" Einwände von mir, dass ich das zeitlich kaum schaffen kann, wegen Öffnungszeiten hat sie übergangen, sie sagte nur Sachen wie "wann soll ich das denn machen, ich bin das Wochenende nicht da,...", als ich sie fragte ob sie Glaube dass sie die einzige Person auf der Welt mit Problemen sei antwortete sie etwas wie: Ich hätte ja im Moment nix zu tun,...
Das war der Moment als ich gerade mit meinem Anfall beginnen wollte, als ich anhob sagte sie nur dass es gut sei und ich das Referat allein machen könne. Daraufhin bin ich gegangen.
Wie gesagt, alle Angaben hier ohne Gewähr, ich kann mich nur noch verschwommen erinnern, aber ich bin erstmal bedient gewesen!
Ich bin erstmal unter dem Adrenalinschub meines Lebens nach Hause gefahren, ich hab am ganzen Körper gezittert und hoffe es gab keine Verkehrskontrollen!
Hab mich dann mit der 3. Person in Verbindung gesetzt, die an dem Referat mitarbeitet. Die hat mir angeboten zu vermitteln. Hoffe er kriegt das hin!
In der Zwischenzeit kümmere ich mich um die militärischen Schwächen der USA im Vietnam-Krieg.

Nun zu der kleinen: Ich halte mich für einen vertsändnisvollen Menschen. Ich verstehe, dass sie im Moment ne harte Zeit durchmacht, wahrscheinlich ein Verfahren gegen sie eröffnet wird und sie in letzter Zeit einige schwere Rückschläge wegstecken musste. Ich verstehe auch, dass sie ein Mensch mit geringem Selbstwertgefühl ist und deshalb jede Meinungsverschiedenheit als Angriff gegen ihre Person sieht. Entsprechend unterstelle ich, dass sie es mir übel nimmt, dass ich sie von einer Seite kennen gelernt habe, die sie vehement verneint. Ich verstehe auch, dass sie ihren Frust irgendwo rauslassen muss. Dass ich derjenige bin, an dem sie ihn auslässt ist dann verständlich, wenn man bedenkt, dass ihr bester Freund eine "Künstlerseele" ist (ich halte das für einen anderen Ausdruck für Labil) und ihre beste Freundin sich nen Dreck um sie schert.
Es ist auch nicht so, dass ich irgendwie ewige Dankbarkeit von ihr verlange oder sie mir irgendwas schuldet. Alles was ich erwarte ist, dass sie mich mit einer minimalen Höflichkeit behandelt und mir gelegentlich das Gefühl gibt, dass sie meine Gesellschaft schätzt. Damit hatte sie früher schon Probleme,(ich bin so langweilig, farblos, kindisch, habe kein metaphysisches Weltbilod und habe sowieso weniger Anhnung als sie, das Weichei oder ihre Mitbewohnerin) doch seitdem ich sie morgens um vier als Häufchen Elend aufgefegt habe und versucht habe sie wieder aufzubauen, legt sie eine herrische, omnipotente Metzgermentalität an den Tag, die meinen selten hervorbrechenden Stolz auf den Plan ruft und mich fragen lässt, warum ich das alles mitmache. Nicht falsch verstehen, mein Stolz ist viel zu oft vorhanden nur meistens habe ich ihn unter Kontrolle, so dass er wenigstens nicht in Anfällen zu Tage tritt. Ich fühle mich verprellt, beleidigt, gedehmütigt,... sie ist nicht in der Lage über ihren Schatten zu springen, sie kann nicht in den einfachsten Dingen zugeben, dass sie im Unrecht ist, sie ist solange freundlich wie ich etwas für sie tun soll (kannst du bitte meine Akte abholen, Termine ausmachen, irgendwas abgeben,...) und wenn sie nix will kommen Sachen wie "Tja, du bist halt nicht der Traum der Frauen" (kommt toll wenn man ihr gerade erzählt hat, dass man sich nen Korb abgeholt hat!!!) Sie will dass ich sie durch die Gegend kutschiere, hat aber selbst kein Geld für den Spritt (sniff!) wenn ich sie Frage ob sie mal fahren kann. Sowieso scheint sie besser als ich zu wissen wofür ich Geld habe. ("Kannst du es dir leisten nach Lüneburg zu fahren? Du solltest lieber mehr aufs Geld achten!") Sicher sieht es mit meinen Finanzen etwas suboptimal aus. Doch wofür ich mein Geld ausgebe kann ich wohl noch selbst entscheiden.
Ich bin mittlerweile sehr dünnhäutig was sie angeht, ich werde mal wieder über meinen Schatten springen, um dass Referat über die Bühne zu kriegen, aber ich weiß nicht wie der Kontakt danach aussieht. Den Prellbock für ihre Launen zu sein kann ich nicht mehr lange ertragen, ich glaube ich werde ihr zu verstehen geben müssen, dass ich erwarte, höflich und wie ein Mensch behandelt zu werden, ansonsten geht diese Freundschaft dem Ende entgegen.
Ich erwarte keine übertriebenen Gesten der Zuneigung, keine Lobeshymnen, ich will nur das was jeder will, ein Mindestmaß an Respekt und das Gefühl zu wissen, warum ich ihre Launen ertrage. Denn das bringt sie mir in letzter Zeit nicht entgegen und ich hab zwar ein breites Kreuz, wo viel drauf geht, aber alles ertragen kann ich auch nicht und sie verlangt definitiv zu viel von mir!!!

Gute Nacht!

bonjour tristesse


Wieder ein ereognisloser Tag!
Wie jede Woche Rollenspiel heute Abend.
Gleich noch ein Arzttermin.
Muss noch dringend an nem Referat bosseln, kann mich aber kaum aufraffen. Außerdem muss ich mir noch dringend "Das Lied von Feuer und Eis II" holen, hab gestern den ersten Teil fertig gelesen und will jetzt unbedingt wissen wies weiter geht.
Dann muss ich mir noch überlegen, was ich am Samstag, beim großen "Cookoff" mache. Julia hat mich zum Essen eingeladen und ich hab ihr gesagt, dass ich mich um die Vorspeise kümmere. Eigentlich wollte ich flammbierte Scampi machen, aber Fisch und Meeresfrüchte mag sie nicht. Außerdem muss ich mal schaun wo ich ein Sixpack Baltica-Bier herkrieg! Schmeckt geil und wenn ich schon von ner Deutsch-Russin eingeladen werde, kann ich ruhig mal posen!
Dann muss ich heute noch ein paar E-Mails abschicken und das Abenteuer für heute nochmal querlesen. Morgen werden erst mal die Möbel in meiner Wohnung aufgebaut, ich brauch dringend noch ne Lampe, nen Mülleimer, Wäschekorb, Staubsauger, Bügelbrett,... was alles noch, wird mir wahrscheinlich morgen auffallen, wenn ich mit einräumen fertig bin.
Wird ganz schön strange alleine in ner eigenen Wohnung zu leben, ist das erste Mal und ich bin mal gespannt wies mir gefällt!
So, jetzt erst mal schaun was der Doc so sagt, vielleicht kann der miur gleich noch was gegen Grippe mitgeben, ich hab nämlich das Gefühl, ich brüte an einer rum, die bald ausbrechen wird.

Monday, November 07, 2005

Wieder in Hamburg


Da bin ich wieder.
Das Wochenende war kurz, viel zu kurz, mit viel zu wenig schlaf!!!
Eigentlich hat das Wochenende nur aus packen bestanden.
Möbel abbauen und Kisten einräumen, Haushalt meiner Eltern und meiner Oma Plündern, checken ob alles da ist,...
Samstag Mittag Fußball angeschaut, Hochspeyer Damen gg. Merxheim. Die Torhüterin hat mir richtig leid getan. Gleich zu Beginn ein Tor kassiert und erstmal fast in Tränen ausgebrochen, obwohl der wirklich unhaltbar war!. Kein Wunder, die hat wahrscheinlich auch gedacht, dass wieder das kommt, was bei der Mannschaft immer kommt, 4-5 weitere Gegentore. Aber, oh Wunder, sie haben keins mehr gefangen und sogar noch den Ausgleich erziehlt. Den hab ich leider nicht gesehen, da wir weg mussten um Franzi abzuholen. AmAbend waren wir dann mit Freunden unterwegs, mein Bruder hat in seinen Geburtstag reingefeiert. War eigentlich recht entspannt und das obwohl meine Ex da war. Wir sind gegen zwölf bei uns versackt, haben ein wenig getrunken (ich wirklich wenig, da ich ja am nächsten morgen um 8.00 Uhr raus musste um einen Sprinter nach Hamburg zu bringen), meine Ex ist klamm heimlich im Gang in Tränen ausgebrochen und hat sich verzogen. Hab ihr Isabelle hinterhergeschickt. Sie hat mir ja wirklich leid getan, ich kanns ja auch verstehen, dass sie den Anblick eines Hauses, in dem sie über 3 Jahre ein und aus gegangen ist nicht so gut verkraftet.
Hätte ihr gerne geholfen, aber was soll ich machen?
Ich weiß nicht wie ich mit ihr umgehen soll. Bin ich zu unfreundlich, schaffe ich mir Stress, bin ich zu freundlich, macht sie sich vielleicht falsche Hoffnungen. Eine verfahrene Situation! Zum Glück war Isabelle da! Die weiß was da zu machen ist!
Ansonsten sehe ich mit gemischten Gefühlen meiner neuen Wohnung entgegen. Wird das erste Mal, dass ich alleine in ner Wohnung lebe, bisher warens immer Gemeinschaftsunterkünfte. Wird bestimmt komisch!

Thursday, November 03, 2005

Zwei Wochen später

Wir schreiben Donnerstag den 03.11.05
Es ist Mittagszeit und ich hab mal wieder Zeit und Muse zu schreiben.

Was ist in den letzten 2 Wochen passiert?
Abgesehen von einem Korb, den ich mir abgeholt habe, einer Party, die zu einer halben Katastrophe wurde, weil ich mir nen Korb abgeholt hab, meine Ex da war und mein Bruder sie gefaltet hat, ne gute Freundin von mir nen halben Nervenzusammenbruch hatte, weil ihr Freund ein Arschloch ist,...
Meine Beste Freundin vertraut nicht mir, sondern meiner Ex-Freundin. Eigentlich sollte ich sauer sein, aber irgendwie kann ichs ja verstehen. Es fuchst mich nur, dass sie mit ihr drüber reden kann. Es fuchst mich sowieso, dass die Frau sich in meinem Bekanntenkreis festsetzt, ich den Eindruck habe sie macht mir meine Leute abspänstig und ich sitze fast 700 Km von zu Hause weg und kann nicht wirklich was dagegen machen.
Am Wochenende hab ich auch keine Zeit, da ich meinen Umzug auf die Reihe kriegen muss, auf die Wohnung weiß ich auch nicht ob ich mich freue. Schließlich hab ich mein Leben lang mit mehreren Leuten zusammen gewohnt und nun das erste Mal allein. Allein, Allein, Allein,...
Irgendwie fühle ich mich auch so, nicht weil ich Solo bin, sondern weil ich einfach das Gefühl habe, dass ich hier nie wirklich heimisch werde. Ich mag Hamburg, ja und es ist auch sinnvoll hier zu sein, aber irgendwie fehlen mir meine Leute zu Hause. Und das schlimmste ist: Ich hab sie in letzter Zeit sehr strapaziert, mir ging es nicht gut, ich hab mich bei jedem ausgeheult, ich hab Angst, dass ich zu aufdringlich werde. Das schlimme ist, dass ich aus dieser Angst heraus noch mehr Kontakt suche. Ein Teufelskreis!
Mein Bekanntenkreis in Hamburg ist in Stagnation bzw Depression verfallen und ich krieg einfach nicht den Arsch hoch. Ich finde keine neuen und die Alten rauben mir teilweise die Nerven.
Eine liebe Bekannte von mir setzt in letzter Zeit zu mehreren verbalen Amokläufen an. "Ich hab mir nen Korb abgeholt"-"Tja, du bist halt nicht gerade der Traum der Frauen" Sowas will man in der Situation hören! Das ist sowas von Aufbauend! Ich glaube, ich töte heute ihren Charakter!
Ich bin da, wenn sie mich braucht, wenn sie down ist, jemand braucht, der ihr zuhört, sicher hat sie mir auch schon geholfen, aber im Gegensatz zu ihr sage ich ihr nicht dass sie langweilig ist, nicht richtig sprechen kann, konsequent im Unrecht ist, wie ich mich mit meinen Freunden über sie amüsiere,... Die Aktion war als hätte ich damals zu ihr gesagt "Tja, du bist einfach nicht gut genug für die Uni" Ich muss mich mal sehr eindringlich mit ihr Unterhalten!

Ansonsten kann es wie immer nur bergauf gehen. Sicher, die Sachen sind nicht so schlimm, es könnte schlimmer sein und es ist nur halb so dramatisch wie ich es im Moment sehe. Morgen kann ich auch schon wieder bester Laune sein. Aber im Moment hänge ich etwas durch.